Sprache / Language


Universitätsklinik für Psychiatrie II

Einrichtung für psychische und psychosomatische Erkrankungen
Tirol Kliniken
Medizinische Universität Innsbruck

Home > Patient*innen

Patient*innen

Die Universitätsklinik für Psychiatrie II besteht aus einer Ambulanz mit Spezialsprechstunden, einer Tagesklinik, einer Station für Psychosomatische Medizin und den psychiatrisch/psychologisch/ psychotherapeutischen Konsiliar-/Liaison-Diensten (CL-Dienste).

Psychosomatische Erkrankungen können durch ein Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren entstehen. Belastende Lebensereignisse, wie Verlusterlebnisse, Traumatisierungen sowie individuelle lebensgeschichtliche Erfahrungen (wie chronischen Belastungssituationen) können als Auslöser eine Rolle spielen oder auch den Krankheitsverlauf beeinflussen.

Eine spezifische Diagnostik und Behandlung können wir für PatientInnen mit folgenden Krankheitsbildern anbieten:

  • Angststörungen und Zwangserkrankungen

  • Stress- und Traumafolgestörungen, posttraumatische Belastungsstörungen

  • Somatoforme Störungen inklusive chronischer Schmerzstörungen

  • Essstörungen

  • Anpassungsstörungen bei schweren oder chronischen körperlichen Erkrankungen, z.B. bei onkologischen Krankheiten, Stoffwechselstörungen, bei transplantationsmedizinischer Behandlung und palliativmedizinischer Betreuung

  • Anpassungsstörungen in krisenhaften Lebensphasen

  • Psychische Faktoren bei körperlichen Erkrankungen, z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen, Reizdarm, Asthma etc.

Es ist uns ein zentrales Anliegen, die Faktoren zu unterstützen, die die Gesundheit fördern und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Verstehen und Vertrauen sind die Grundelemente des Behandlungsprozesses, der gestützt durch spezifische Diagnostik zur individuell angepassten Behandlung führt. Ein wichtiges Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für Körper und Psyche sowie deren gegenseitige Beeinflussungen zu entwickeln. Auf der Basis dieses Wissens sollen die eigenen Fähigkeiten geschult werden, sodass es gelingt, das Gesundheitsverhalten zu verbessern und mit Krankheitsbelastungen besser zurecht zu kommen.